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Die Fußballschule (FuBaSchu) des SV 03 Tübingen e.V.

Die langjährige Tradition des Fußballs beim SV 03 Tübingen wird zum 1. Oktober 2009 mit einer Fußballschule für Kinder ab dem 10.Lebensjahr vertieft und erweitert.

Fußball ist schon seit vielen Jahren mit Abstand die populärste Sportart unter Kindern und Jugendlichen – und das wird sich voraussichtlich auch nicht grundlegend ändern. Die Fußballschule wendet sich an fußballbegeisterte Jungen und Mädchen, die Freude an dieser Ballsportart gefunden haben und sich gerne sportlich weiter entwickeln möchten.

Fußball ist aber nicht nur eine Sportart mit besonderen technischen Fertigkeiten. Gerade für Kinder und Jugendliche geht es beim Fußball um viel mehr, als nur um den sportlichen Erfolg. Im Fußballspiel können sie ihre Grenzen austesten, sie lernen Regeln zu akzeptieren und einzuhalten, mit Konflikten umzugehen; sie lernen Fairness zu praktizieren, erleben Gemeinschaftsgefühl und Bestätigung.

Weil noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, bietet die Fußballschule des SV03 Tübingen interessierten und begabten Kindern die Möglichkeit, sie durch ein sportwissenschaftlich fundiertes Ausbildungskonzept in ihrer sportlichen Entwicklung gezielt zu fördern.

Unsere Leitlinie:

  • Vermittlung von Freude und Spaß am Fußball
  • Individuelle technische und taktische Förderung
  • Lernen und Trainieren in kleinen Gruppen mit etwa 10-12 Teilnehmern und Teilnehmerinnen
  • Eine altersgemäße, zunehmende Spezialisierung, die dem jeweiligen Entwicklungsstand gerecht wird
  • Weiterentwicklung koordinativer Fähigkeiten und konditioneller Fertigkeiten
  • Eine positive Lern- und Trainingsatmosphäre und die Förderung von positivem Sozialverhalten beim Umgang miteinander
  • Vielseitiges, statt einseitiges Lernen und Trainieren

Unser Vermittlungskonzept:

In unserem Vermittlungskonzept steht der Lernende im Vordergrund des gesamten Lehr-/ Lernprozesses. Uns geht es vorrangig darum, die Fußballschüler/Innen handlungsfähig zu machen und bei ihnen – entsprechend ihres Entwicklungsstandes – ein Höchstmaß an guter Spielfähigkeit anzuregen und Impulse für einen weiteren günstigen Entwicklungsverlauf zu geben.

Zentrale Elemente unseres Vermittlungskonzepts:

  •  Vielseitigkeit, Variabilität und Lebendigkeit Im Zentrum unseres Vermittlungskonzepts steht das Fußballspiel mit seinem typischen Spielgedanken. Die Perspektive der Spielenden, ihre aktuellen Spielbedürfnisse wie auch ihre biographisch gewachsenen Vorstellungen vom Fußballspiel sollen mit einer ausgewogenen Vermittlung von Fremd- und Selbststeuerung zu einem grundlegenden pädagogischen Bestandteil unserer Arbeit werden. Wir bevorzugen einen Unterricht mit vielseitigen und variablen Spielformen, die stets fußballtypische Grundkonstellationen und weiterführende Taktikbausteine enthalten.
    Dies sind unsere fußball-orientierten Grundprinzipien in der Ausbildung.

  • Fähigkeitsorientierte Ausrichtung In unterschiedlichen taktischen Grundsituationen können die Kinder vielfältige Erfahrungen machen; dabei sollen sie Sicherheit gewinnen und die Konsequenzen ihres Handelns erkennen lernen. Neben der Möglichkeit, soziale und kommunikative Kompetenzen zu erwerben, werden die Kinder mit vielfältigen fußballspezifischen Anforderungssituationen- und klassen vertraut gemacht, wie z.B.: mit dem Zusammenspiel und dessen technischen Voraussetzungen, dem Anbieten und Orientieren im Raum, dem Einschätzen von Ball- und Laufbewegungen sowie mit potentiellem Bewegungsverhalten der Spieler der eigenen und der gegnerischen Mannschaft. Im Mittelpunkt der sportspielnahen Ausrichtung stehen dabei zunächst einfache, im Weiteren zunehmend erhöhte Anforderungen an die allgemeine und spezielle Ballkoordination. Die dazu notwendigen Fertigkeiten werden anhand von vielfältigen Aufgabenstellungen bei variabler Gestaltung von Situationen gezielt vermittelt. Beispiele dafür sind, wie man den Ball schnell und präzise spielt, Übersicht bewahrt und dies auch unter Handlungs- und Entscheidungsdruck bei zunehmender Komplexität der Spielsituation erfolgreich umsetzen kann.

  • Funktionales Verständnis von Fußball Das funktionale Verständnis ist für einen modernen Fußballunterricht grundlegend und Basis für die Ausbildung einer funktional- individuellen Technik bei Offenheit für innovative Spielideen. Der wesentliche Gedanke ist dabei, dass (Fußball-) Bewegungen zweckbestimmt sind und eingesetzt werden, um bestimmte Ziele zu erreichen. Für unseren Vermittlungszugang folgt daraus: keine Ausrichtung an einem vorgegebenen ‚Modell’, das als feststehende Lösung ‚nachzuspielen’ wäre. Stattdessen steht die Arbeit an der Entwicklung einer individuellen und variablen Technik im Mittelpunkt, um möglichst optimal agieren zu können. Auf dieser Basis wird individualisiertes, erfahrungsgeleitetes Lernen mit deutlich erlebbaren Lernfortschritten und Erfolgserlebnissen möglich; diese Form des Lernens fördert und erhält die Freude am Fußballspiel.

  • Bewegungsaufgaben als zentrales Instrument der Vermittlung Unser Anliegen ist es, diesen Prozesse gezielt in Gang zu setzen, systematisch zu fördern und entwicklungsgerecht voran zu bringen. Bewegungsaufgaben sind hier das dafür geeignete und bewährte Mittel. Fußballspezifische Probleme werden mit dazu passenden Aufgabenstellungen inszeniert. Bewegungsaufgaben fordern und fördern dabei die nachhaltige Auseinandersetzung mit Bewegungsproblemen des Fußballspiels. Die zunehmend eigenständige Entwicklung von Problemlösungen und die Entdeckung von funktionaler Regelhaftigkeit werden so gezielt angeregt.

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